
Kurs: Interventionelle Schmerztherapie & Spinalblockaden
Meistern Sie das gesamte Spektrum der interventionellen Schmerzmedizin, von der spinalen Anatomie und bildgebenden Führung bis hin zu fortgeschrittener Neuromodulation und sympathischen Nervenblockaden. Dieser Kurs vermittelt Ärzten und Schmerzspezialisten das prozedurale Wissen und die klinischen Entscheidungskompetenzen, die erforderlich sind, um komplexe spinale und viszerale Schmerzzustände sicher und effektiv zu behandeln.
Was Sie lernen werden:
Dieser Kurs behandelt die anatomischen, physiologischen und pharmakologischen Grundlagen der Schmerzmedizin und wendet sie direkt auf interventionelle Verfahren an. Sie lernen fluoroskopisch und ultraschallgeführte Techniken für Epiduralinjektionen, Facettengelenkblockaden und sympathische Nervenblockaden auf allen spinalen Ebenen. Patientenauswahl, präprozedurale Planung und Risikostratifizierung werden detailliert behandelt, um eine sichere klinische Praxis zu unterstützen. Fortgeschrittene Themen umfassen die Rückenmarkstimulation, die intrathekale Medikamentenabgabe, die vertebrale Augmentation und neue Neuromodulationstechnologien. Protokolle zur Komplikationsprävention und zum Komplikationsmanagement sind in jedes Verfahrensmodul integriert.
Wie Sie praxisnah lernen Kurs: Interventionelle Schmerztherapie & Spinalblockaden
Wie Sie üben Kurs: Interventionelle Schmerztherapie & Spinalblockaden
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Kursinhalt
8 Kapitel • 40 LektionenDauer zwischen 4 und 360 Stunden (Sie entscheiden)
Kapitel 1AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGrundlagen der Schmerzmedizin
Grundlagen der Schmerzmedizin
Lektion 1 • Pharmakologie der Schmerzmodulation
Überprüft analgetische Wirkstoffklassen und deren für die interventionelle Praxis relevante Wirkorte. Verbindet die Pharmakologie mit der adjuvanten Anwendung während und nach Eingriffen.
Lektion 2 • Klassifikation und Bewertung von Schmerz
Führt validierte Schmerzklassifikationssysteme und patientenberichtete Ergebnismessinstrumente ein. Eine genaue Bewertung bestimmt die angemessene Auswahl des Eingriffs und die Ergebnismessung.
Lektion 3 • Physiologie des akuten und chronischen Schmerzes
Unterscheidet nozizeptive, neuropathische und noziplastische Mechanismen. Das Verständnis dieser Unterscheidungen leitet die Auswahl des Eingriffs und realistische Ergebniserwartungen.
Lektion 4 • Neuroanatomie der Schmerzbahn
Stellt die nozizeptive Übertragung von peripheren Rezeptoren bis zur kortikalen Verarbeitung dar. Liefert die anatomische Begründung für die gezielte Ansteuerung spezifischer Strukturen bei spinalen Interventionen.
Lektion 5 • Ethischer und regulatorischer Rahmen
Legt die informierte Einwilligung, die Grenzen des Tätigkeitsbereichs und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in der Schmerzmedizin dar. Definiert die beruflichen Pflichten, die alle interventionellen Eingriffe regeln.
Kapitel 2AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSpinale Anatomie für interventionell Tätige
Spinale Anatomie für interventionell Tätige
Lektion 1 • Sympathische Kette und autonome Anatomie
Behandelt die Anatomie der paravertebralen sympathischen Ganglien, der Splanchnikus-Nerven und des Plexus coeliacus. Dieses Wissen untermauert Sympathikusblockaden und viszerale Schmerzinterventionen.
Lektion 2 • Epiduralraum und Intrathekalraum
Beschreibt den Inhalt des Epiduralraums, die ligamentären Grenzen und die Anatomie des Duralsacks. Präzises Wissen verhindert eine versehentliche Duraperforation und vaskuläre Injektion.
Lektion 3 • Vaskuläre Anatomie der Wirbelsäule
Identifiziert Segmentarterien, radikuläre Zuflüsse und die Arteria radicularis magna (Adamkiewicz). Das Bewusstsein für die Gefäßversorgung ist die primäre Sicherheitsmaßnahme gegen katastrophale neurologische Verletzungen.
Lektion 4 • Anatomie der Spinalnervenwurzel
Stellt Nervenwurzelaustrittszonen, Forameninhalte und Dermatomverteilungen dar. Eine genaue Identifikation auf Wurzelebene ist für gezielte transforaminale und selektive Nervenblockaden erforderlich.
Lektion 5 • Architektur der Wirbelsäule
Beschreibt detailliert knöcherne Landmarken, regionale Krümmungen und segmentale Variationen in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Erkennung von Landmarken ist für eine sichere Nadelplatzierung unerlässlich.
Kapitel 3AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenBildgebungsführung und Ausrüstung
Bildgebungsführung und Ausrüstung
Lektion 1 • Strahlenschutz und -sicherheit
Behandelt ALARA-Prinzipien, Dosimetrie und Standards für Schutzausrüstung. Die Einhaltung des Strahlenschutzes schützt sowohl den Behandler als auch den Patienten bei jedem Eingriff.
Lektion 2 • CT- und CT-Durchleuchtungsführung
Beschreibt die Planung CT-gesteuerter Eingriffe, die Schichtauswahl und die Arbeitsabläufe der CT-Durchleuchtung in Echtzeit. CT-Führung wird für komplexe Anatomie und Hochrisiko-Zielzonen bevorzugt.
Lektion 3 • Kontrastmittel und Injektatbestätigung
Bespricht Kontrastmitteltypen, Injektionsmuster und Ausbreitungsbestätigung für jeden Blockadetyp. Die korrekte Kontrastmittelanwendung bestätigt die Nadelposition vor der therapeutischen Injektion.
Lektion 4 • Grundsätze und Betrieb der Durchleuchtung
Erklärt die Röntgenphysik, die Bildverstärkerfunktion und durchleuchtungsgestützte Sichten für spinale Eingriffe. Die kompetente Nutzung der Durchleuchtung ist die grundlegende Fertigkeit für die meisten Spinalblockaden.
Lektion 5 • Ultraschallführung für Spinalblockaden
Führt in die Sondenauswahl, akustische Fenster und die nadelsichtige Echtzeitführung für spinale Eingriffe ein. Ultraschall reduziert die Strahlung und verbessert die Identifikation von Weichteil-Landmarken.
Kapitel 4AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenPatientenauswahl und präprozedurale Planung
Patientenauswahl und präprozedurale Planung
Lektion 1 • Kontraindikationen und Risikostratifizierung
Identifiziert absolute und relative Kontraindikationen, einschließlich Koagulopathie, Infektion und Allergie. Die Risikostratifizierung bestimmt, ob ein Eingriff durchgeführt, modifiziert oder verschoben wird.
Lektion 2 • Präprozedurale Checkliste und Vorbereitung
Etabliert einen standardisierten präprozeduralen Verifizierungsprozess, der Ausrüstung, Medikamente und Teamrollen abdeckt. Ein systematischer Aufbau reduziert Eingriffsfehler und Verzögerungen bei der Notfallreaktion.
Lektion 3 • Informierte Einwilligung und Patientenaufklärung
Behandelt die Elemente einer gültigen Einwilligung, die Risikoaufklärung und das Setzen von Patientenerwartungen. Eine ordnungsgemäße Einwilligung schützt sowohl die Patientenautonomie als auch die Verantwortlichkeit des Behandlers.
Lektion 4 • Klinische Anamnese und körperliche Untersuchung
Strukturiert eine schmerzfokussierte Anamnese und eine gezielte neurologische Untersuchung. Eine gründliche Evaluation identifiziert den Schmerzgenerator und Kontraindikationen vor jeder Intervention.
Lektion 5 • Befundung diagnostischer Bildgebung
Lehrt die Interpretation von MRT, CT und konventionellen Röntgenaufnahmen, die für spinale Schmerzgeneratoren relevant sind. Die Bildgebungskorrelation bestätigt klinische Befunde und leitet die Eingriffsplanung.
Kapitel 5AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenTechniken der Epiduralinjektion
Techniken der Epiduralinjektion
Lektion 1 • Interlaminäre epidurale Steroidinjektion
Lehrt mediane und paramediane Zugänge zum lumbalen und zervikalen Epiduralraum. Dies ist die am häufigsten durchgeführte spinale Injektion und die technische Grundlage für fortgeschrittene Eingriffe.
Lektion 2 • Anlage eines Epiduralkatheters
Führt Techniken des kontinuierlichen Epiduralkatheters zur verlängerten Schmerztherapie ein. Die Katheteranlage erweitert den Nutzen einer Einmalinjektion bei komplexen oder refraktären Schmerzzuständen.
Lektion 3 • Komplikationen von Epiduralinjektionen
Identifiziert, verhindert und behandelt Komplikationen, einschließlich Duraperforation, intravaskulärer Injektion und Infektion. Das Erkennen von Komplikationen und die entsprechende Reaktion sind obligatorische Kompetenzen für eine sichere Praxis.
Lektion 4 • Transforaminale epidurale Steroidinjektion
Erläutert die sichere Zielanatomie ("Safe Triangle"), schräge Durchleuchtungssichten und die Kontrastmittelbestätigung für transforaminale Injektionen. Präzises foraminales Targeting bringt das Injektat in den ventralen Epiduralraum.
Lektion 5 • Kaudale Epiduralinjektion
Behandelt die Identifikation des Hiatus sacralis, die Nadelplatzierung und die Interpretation des kaudalen Epidurogramms. Der kaudale Zugang wird bevorzugt, wenn die lumbale Anatomie durch Voroperationen verzerrt ist.
Kapitel 6AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenInterventionen an Facettengelenken und medialen Ästen
Interventionen an Facettengelenken und medialen Ästen
Lektion 1 • Radiofrequenzablation der medialen Äste
Lehrt konventionelle und gekühlte Radiofrequenzablationstechnik, Läsionsparameter und Ergebnisvorhersage. Die RFA bietet eine dauerhafte Schmerzlinderung, wenn diagnostische Blockaden den facetogenen Schmerz bestätigen.
Lektion 2 • Technik des lumbalen medialen Astblocks
Lehrt das durchleuchtungsgezielte Aufsuchen der lumbalen medialen Äste am Übergang des oberen Gelenkfortsatzes zum Querfortsatz. Eine genaue Platzierung ist für valide diagnostische Ergebnisse erforderlich.
Lektion 3 • Zervikale und thorakale mediale Astblockaden
Überträgt die Technik des medialen Astblocks auf die zervikale Gelenksäule und den thorakalen kostotransversalen Übergang. Regionale anatomische Unterschiede erfordern modifizierte Zugänge und erhöhte vaskuläre Wachsamkeit.
Lektion 4 • Intraartikuläre Facettengelenksinjektion
Behandelt die direkte intraartikuläre Injektionstechnik für diagnostische und therapeutische Zwecke. Die Gelenkinjektion bietet sofortige Linderung und bestätigt das Facettengelenk als Schmerzquelle.
Lektion 5 • Facetogene Schmerzdiagnose
Legt klinische und bildgebende Kriterien für Facettengelenkschmerzen auf lumbaler, thorakaler und zervikaler Ebene fest. Die genaue Diagnose ist die Voraussetzung für die Auswahl geeigneter Interventionsziele.
Kapitel 7AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSympathikus- und viszerale Nervenblockaden
Sympathikus- und viszerale Nervenblockaden
Lektion 1 • Stellatumblockade
Behandelt den anterioren paratrachealen Zugang, die Ultraschallführung und die Bewertung des sympathikolytischen Endpunkts. Die Stellatumblockade adressiert sympathisch vermittelte Schmerzen der oberen Extremität und ausgewählte Kopf-Hals-Erkrankungen.
Lektion 2 • Blockade des Plexus hypogastricus superior
Behandelt den präsakralen Zugang bei viszeralen Beckenschmerzen gynäkologischer, urologischer und kolorektaler Ursache. Eine genaue Nadelplatzierung auf Höhe der Bandscheibe L5-S1 ist entscheidend für eine sichere Neurolyse.
Lektion 3 • Lumbale Sympathikusblockade
Erläutert die durchleuchtungs- und CT-gesteuerte Nadelplatzierung auf Höhe L2-L3 zur Sympathikolyse der unteren Extremität. Die lumbale Sympathikusblockade ist grundlegend für das komplexe regionale Schmerzsyndrom und Schmerzen bei vaskulärer Insuffizienz.
Lektion 4 • Blockade des Ganglion impar
Beschreibt transkokzygeale und parakokzygeale Zugänge bei Steißbein- und Damm-Schmerzen. Die Blockade des Ganglion impar adressiert refraktäre Kokzygodynie und sympathisch vermittelte Dammschmerzen.
Lektion 5 • Blockade und Neurolyse des Plexus coeliacus
Lehrt retrokrurale und anterokrurale Zugänge zur Blockade und Neurolyse des Plexus coeliacus. Diese Intervention ist die primäre interventionelle Option bei viszeralen Schmerzen des Pankreas und oberen Abdomens.
Kapitel 8AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenFortgeschrittene spinale Interventionen
Fortgeschrittene spinale Interventionen
Lektion 1 • Hochfrequenz- und Burst-SCS-Wellenformen
Vergleicht konventionelle tonische, hochfrequente und Burst-Stimulationsparameter sowie deren klinische Indikationen. Die Wellenformauswahl optimiert die Ergebnisse für spezifische Schmerzphänotypen und Patientenprofile.
Lektion 2 • Intradiskale Eingriffe
Bespricht Diskographie, intradiskale elektrothermale Therapie und neue biologische Bandscheibenbehandlungen. Intradiskale Eingriffe zielen auf diskogenen Schmerz ab, wenn konservative und epidurale Behandlungen versagt haben.
Lektion 3 • Grundlagen der Rückenmarkstimulation
Führt in die Mechanismen der Neuromodulation, Elektrodenplatzierung und die Entscheidungsfindung zwischen Testphase und permanentem Implantat ein. SCS ist die am weitesten verbreitete implantierbare Therapie für refraktäre neuropathische und ischämische Schmerzen.
Lektion 4 • Vertebroplastie und Kyphoplastie
Lehrt Zementaugmentationstechniken für schmerzhafte Wirbelkörperkompressionsfrakturen. Die Wirbelkörperaugmentation stellt die Höhe wieder her, reduziert die Kyphose und bietet ausgewählten Patienten eine schnelle Schmerzlinderung.
Lektion 5 • Intrathekale Medikamentenverabreichungssysteme
Behandelt die intrathekale Katheterplatzierung, Pumpenimplantation und Berechnungen der Medikamentenkonzentration. Die intrathekale Applikation erzielt Analgesie mit einem Bruchteil systemischer Dosen bei refraktären Tumor- und Nichttumorschmerzen.
Ihr gültiges Abschlusszertifikat
Dieser Kurs ist für Sie geeignet:
Anästhesiologinnen und Anästhesiologen: Sie möchten sich auf das spezialisierte Schmerzmanagement ausweiten.
Physiaterinnen und Physiater: Sie wünschen eine strukturierte prozedurale Weiterbildung über die Rehabilitationsmedizin hinaus.
Neurochirurginnen und Neurochirurgen: Sie möchten konservative interventionelle Optionen für Wirbelsäulenpatienten ergänzen.
Schmerz-Fellows: Sie bauen während der Facharztweiterbildung eine umfassende prozedurale Grundlage auf.
Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner: Sie streben eine Spezialisierung auf interventionelle Schmerztherapie an.
Orthopädische Chirurginnen und Chirurgen: Sie möchten Patientinnen und Patienten nicht-operative spinale Schmerzlösungen anbieten.
Was unsere Lernenden sagen
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Mir gefällt, wie die Lektionen direkt auf den Punkt kommen und wie ich Kapitel wechseln und Inhalte überspringen kann, die ich nicht brauche.

Mir gefallen die Inhalte und die Art der Präsentation und Transkription der Videos, was den Prozess beschleunigt!

Die Plattform ist schnell und einfach zu bedienen. Die Vielfalt der Inhalte und die ergänzenden Videos helfen sehr beim Lernen.

Wichtige Qualifikationen
FAQ
Wer ist Dedika?
Ist das Zertifikat in Deutschland gültig?
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