
Kurs für Lederdesign
Meistern Sie jede Phase des Lederdesigns, von der Auswahl der richtigen Haut bis zur Lieferung eines fertigen, marktreifen Produkts. Dieser Kurs behandelt Materialien, Schnittmustererstellung, Nähtechniken, Beschläge, Oberflächenverzierung und betriebswirtschaftliche Grundlagen in einem vollständigen Programm. Ob Sie eine Marke aufbauen oder Ihr Handwerk verfeinern – Sie erwerben die technischen Fähigkeiten und das kreative Selbstvertrauen, um professionelle Lederwaren herzustellen.
Was Sie lernen werden:
Sie beginnen mit dem Verständnis von Lederarten, -qualitäten und Gerbverfahren, um das richtige Material für jedes Projekt auswählen zu können. Darauf aufbauend lernen Sie, präzise Schnittmuster zu zeichnen, Leder sauber zuzuschneiden und zu schärfen sowie Werkstücke mit Handnähten, Maschinennähten und mechanischen Verbindungselementen zusammenzufügen. Sie erkunden dekorative Techniken wie Schnitzen, Punzieren, Prägen und Lederbemalung. Die Auswahl von Beschlägen, der Reißverschlusseinbau und Innenausstattungen werden detailliert behandelt. Der Kurs führt Sie außerdem durch Produktentwicklung, Kalkulation, Markenbildung und den Aufbau eines professionellen Portfolios zur Präsentation Ihrer Arbeiten.
Wie Sie praxisnah lernen Kurs für Lederdesign
Wie Sie üben Kurs für Lederdesign
Für Unternehmen, die ihr Team schulen möchten
Bei Dedika für Unternehmen enthält der Kurs Übungen und Beispiele, die auf Ihr eigenes Geschäft und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.
Kursinhalt
8 Kapitel • 40 LektionenDauer zwischen 4 und 360 Stunden (Sie entscheiden)
Kapitel 1AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGrundlagen von Leder und Design
Grundlagen von Leder und Design
Lektion 1 • Lederqualitäten und Qualitätsindikatoren
Erläutert Vollnarben-, Top-Grain-, korrigiertes Narben- und Spaltlederqualitäten. Die Studierenden lernen, die Qualität vor dem Kauf oder der Spezifikation von Materialien visuell und taktil zu beurteilen.
Lektion 2 • Werkzeuge und Werkstatteinrichtung
Identifiziert die wesentlichen Handwerkzeuge, Schneidunterlagen und Sicherheitsausrüstungen für ein Lederatelier. Eine ordnungsgemäße Einrichtung verhindert Verletzungen und gewährleistet präzise, wiederholbare Arbeit.
Lektion 3 • Grundlegende Designprinzipien für Lederwaren
Führt Form, Proportion, Balance und Funktionalität in ihrer Anwendung auf Lederprodukte ein. Vermittelt die visuelle Sprache, die die Studierenden im gesamten Kurs verwenden.
Lektion 4 • Geschichte und Entwicklung des Leders
Verfolgt die Verwendung von Leder von antiken Zivilisationen bis zur modernen Mode und Industrie. Schafft den kulturellen und kommerziellen Kontext, der zeitgenössische Designentscheidungen beeinflusst.
Lektion 5 • Lederarten und tierische Quellen
Behandelt Rinds-, Schweins-, Schafs- und exotische Häute mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften. Verknüpft die Herkunft des Materials mit der Eignung für den Endgebrauch im Produktdesign.
Kapitel 2AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGerbung, Zurichtung und Materialeigenschaften
Gerbung, Zurichtung und Materialeigenschaften
Lektion 1 • Oberflächenveredelung und Behandlungen
Untersucht Wachs-, Öl-, Lack- und geprägte Oberflächen, die Textur und Schutz verändern. Die Wahl der Oberflächenbehandlung wirkt sich direkt auf Aussehen, Haptik und Langlebigkeit des Endprodukts aus.
Lektion 2 • Vegetabiler Gerbprozess
Erläutert die auf Rinde basierende Gerbchemie, Gruben- und Fassmethoden sowie die resultierenden Ledereigenschaften. Verbindet Prozessvariablen mit den festen, formbaren Qualitäten, die bei Handwerksleder geschätzt werden.
Lektion 3 • Chrom- und Kombinationsgerbung
Behandelt die Chromsalzgerbung für weiches, gleichmäßiges Leder und hybride Nachgerbmethoden. Die Studierenden verstehen die Kompromisse zwischen Weichheit, Farbaufnahme und Umweltauswirkungen.
Lektion 4 • Lederverhalten und Leistungsprüfung
Lehrt Zugfestigkeits-, Dehnungs- und Abriebprüfungen, die für Produktdesignentscheidungen relevant sind. Die Studierenden prognostizieren, wie sich Leder unter realen Belastungsbedingungen verhalten wird.
Lektion 5 • Färbe- und Farbgebungstechniken
Führt Anilin-, Semianilin- und pigmentierte Oberflächen sowie Handfärbemethoden ein. Die Studierenden stimmen die Färbetechnik auf die gewünschten ästhetischen und haltbarkeitsbezogenen Anforderungen ab.
Kapitel 3AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSchnittmustererstellung und technisches Zeichnen
Schnittmustererstellung und technisches Zeichnen
Lektion 1 • Erstellen von Schablonen und Grundmustern
Leitet die Studierenden an, Muster für den wiederholten Gebrauch auf haltbare Schablonenmaterialien zu übertragen. Grundschablonen reduzieren Schneidfehler und erhalten die Konsistenz in der Produktion.
Lektion 2 • Mustergradierung und Skalierung
Lehrt proportionale Skalierungs- und Gradierungsregeln, um mehrere Größen aus einem Grundmuster zu erstellen. Die Gradierung gewährleistet gleichbleibende Passform und Proportionen über eine Produktpalette hinweg.
Lektion 3 • Grundlagen des technischen Zeichnens
Behandelt orthografische Ansichten, Linienstärken und Bemaßungskonventionen für Lederwaren. Präzise Zeichnungen sind die Kommunikationsbrücke zwischen Designer und Handwerker.
Lektion 4 • Methoden des Flachschnittentwurfs
Führt das geometrische Zeichnen, Nahtzugaben und die Markierung des Fadenlaufs für Ledermuster ein. Die Studierenden entwerfen Muster, die die nicht dehnbaren Eigenschaften von Leder berücksichtigen.
Lektion 5 • Spezifikationsblätter und Zuschnittlisten
Erklärt, wie vollständige Spezifikationsblätter mit Materialien, Abmessungen und Beschlägen erstellt werden. Spezifikationsblätter ermöglichen eine genaue Kalkulation und eine klare Kommunikation mit Herstellern.
Kapitel 4AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenZuschnitt, Schärfen und Kantenvorbereitung
Zuschnitt, Schärfen und Kantenvorbereitung
Lektion 1 • Schärfen zur Dickenreduzierung
Führt Flach-, Schräg- und Kanalschärfen ein, um die Masse an Nähten und Falzen zu reduzieren. Richtiges Schärfen verhindert steife, klobige Verbindungen und verbessert die Ästhetik des Endprodukts.
Lektion 2 • Kanten fasen und polieren
Behandelt Kantenfasen, Schleifen und Polieren, um glatte, professionelle Lederkanten zu erzeugen. Fertiggestellte Kanten signalisieren handwerkliche Qualität und schützen vor Delamination.
Lektion 3 • Abfallreduzierung und Hautoptimierung
Wendet Verschachtelungsstrategien und Reststückmanagement an, um Materialabfall zu minimieren. Effiziente Nutzung von Häuten reduziert direkt die Produktionskosten und die Umweltbelastung.
Lektion 4 • Hand- und Maschinenschnitttechniken
Lehrt gerade und gebogene Schnitte mit Messern, Stanzpressen und Rollschneidern. Gleichmäßiger Schnittdruck und -winkel beeinflussen direkt die Kantenqualität und die Montagepassung.
Lektion 5 • Anzeichnen und Auflegen von Mustern
Behandelt Hautinspektion, Musterplatzierung zur Vermeidung von Narben und Defekten sowie Markierungsmethoden. Strategisches Layout maximiert die Ausbeute und gewährleistet visuelle Konsistenz über alle Teile hinweg.
Kapitel 5AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenNähen, Verbinden und Montage
Nähen, Verbinden und Montage
Lektion 1 • Futter, Einlagen und strukturelle Unterstützung
Behandelt Stofffutter, Versteifungen und Schaumstoffpolster, um Lederwaren Struktur und Komfort zu verleihen. Interne Konstruktionsentscheidungen bestimmen die Haltbarkeit und das Nutzererlebnis.
Lektion 2 • Grundlagen des Handnähens
Lehrt Sattlernaht, Vorstich und Rückstich mit gewachstem Garn und Nadeln. Handnähte erzeugen starke, reparierbare Nähte, die handwerkliche Lederqualität auszeichnen.
Lektion 3 • Maschinennähen für Leder
Behandelt Nadeltypen, Garnstärken, Fadenspannungseinstellungen und Nähfüße für Ledernähmaschinen. Maschinennähte erhöhen Geschwindigkeit und Konsistenz bei Arbeiten im Produktionsmaßstab.
Lektion 4 • Klebstoffe und Klebeverfahren
Führt Kontaktkleber, doppelseitiges Klebeband und hitzeaktivierte Klebstoffe für die Lederverklebung ein. Richtige Klebstoffauswahl und -anwendung verhindern Delamination und Nahtversagen.
Lektion 5 • Nieten, Druckknöpfe und mechanische Verschlüsse
Lehrt das Setzen von Nieten, Druckknöpfen, Ösen und Chicago-Schrauben für funktionale und dekorative Verbindungen. Mechanische Verschlüsse erhöhen die Festigkeit an stark beanspruchten Stellen und ermöglichen die Demontage.
Kapitel 6AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenBeschläge, Verschlüsse und Funktionsteile
Beschläge, Verschlüsse und Funktionsteile
Lektion 1 • Auswahl und Einbau von Reißverschlüssen
Behandelt Spiral-, Formguss- und Metallreißverschlüsse mit Einbaumethoden für Lederanwendungen. Der ordnungsgemäße Reißverschlusseinbau verhindert Kräuseln und gewährleistet einen reibungslosen, langlebigen Betrieb.
Lektion 2 • Beschlagsmaterialien und Oberflächen
Überblickt Messing-, Zinkguss-, Edelstahl- und plattierte Beschläge mit ihren Haltbarkeitsprofilen. Material- und Oberflächenauswahl müssen auf den Farbton des Leders und die Einsatzumgebung abgestimmt sein.
Lektion 3 • Fachenteilungen, Taschen und Inneneinrichtungen
Entwirft und konstruiert Fachenteilungen, Kartenfächer, Reißverschlusstaschen und Stiftschlaufen für die Innenorganisation. Inneneinrichtungen bestimmen das Nutzererlebnis und differenzieren den Produktwert.
Lektion 4 • Schnallen, D-Ringe und Riemenbeschläge
Lehrt Dimensionierung, Befestigung und Lastanforderungen für Riemen- und Gürtelbeschläge. Die richtige Dimensionierung der Beschläge verhindert Riemenversagen und gewährleistet eine reibungslose Verstellung.
Lektion 5 • Spangen, Schlösser und Verschlusssysteme
Führt Drehschlösser, Magnetschlösser, Rahmenschlösser und Kombinationsschlösser für Taschen und Koffer ein. Die Wahl des Verschlusses beeinflusst Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und die gesamte Produktästhetik.
Kapitel 7AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenDekorative Techniken und Oberflächendesign
Dekorative Techniken und Oberflächendesign
Lektion 1 • Einlege-, Auflege- und Applikationsarbeiten
Lehrt das Schneiden und Einpassen kontrastierender Lederstücke für Einlege- und Auflege-Dekoreffekte. Diese Techniken verleihen fertigen Waren Farbkontraste und dimensionale Spannung.
Lektion 2 • Lasergravur und digitale Dekoration
Wendet Lasergravureinstellungen und Vektorgrafikvorbereitung für präzise Lederdekoration an. Digitale Werkzeuge erweitern die Designkomplexität und ermöglichen konsistente Personalisierung im großen Maßstab.
Lektion 3 • Lederbemalung und Airbrushtechnik
Führt Acryllederfarben, Maskierung und Airbrush-Schattierung für individuelle Farbdesigns ein. Bemalte Oberflächen müssen ordnungsgemäß versiegelt werden, um Rissbildung und Abblättern im Gebrauch zu verhindern.
Lektion 4 • Leder schnitzen und punzieren
Lehrt das Schneiden mit dem Drehmesser, Facettieren und Modellieren, um Reliefdesigns in vegetabilem Leder zu erzeugen. Schnitzen erfordert präzise Feuchtigkeitskontrolle und Werkzeugwinkel für saubere, tiefe Schnitte.
Lektion 5 • Stanzen und Prägen
Behandelt Metallstempelsätze, Prägeplatten und hydraulische Presstechniken für wiederholende Muster. Stanzen fügt Textur und Branding-Elemente effizient über Produktionsläufe hinweg hinzu.
Kapitel 8AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenProduktentwicklung und Kollektionsdesign
Produktentwicklung und Kollektionsdesign
Lektion 1 • Branding und Kennzeichnung für Lederwaren
Behandelt Logo-Prägung, Hang Tags, Pflegeetiketten und Markenidentität für Lederprodukte. Konsequentes Branding baut wahrgenommenen Wert und Wiedererkennung beim Kunden auf.
Lektion 2 • Konzeptentwicklung und Moodboards
Leitet Ideenfindung, Trendrecherche und Moodboard-Erstellung an, um eine Kollektionsrichtung festzulegen. Ein starkes Konzept gewährleistet visuelle Kohärenz über alle Produkte der Kollektion hinweg.
Lektion 3 • Prototyping und Iteration
Behandelt die Mock-up-Konstruktion in kostengünstigen Materialien, Passformtests und Designverfeinerungszyklen. Iteratives Prototyping reduziert kostspielige Fehler, bevor das endgültige Leder zugeschnitten wird.
Lektion 4 • Portfolio- und Kollektionspräsentation
Bereitet die Studierenden darauf vor, fertige Arbeiten durch Fotografie, Lookbooks und Live-Kritik zu präsentieren. Professionelle Präsentationsfähigkeiten sind für Kunden-Pitches und Fachmessen unerlässlich.
Lektion 5 • Kalkulations- und Preisstrategien
Lehrt Materialkostenkalkulation, Arbeitsberechnung, Gemeinkostenzuweisung und Einzelhandelsaufschlagsformeln. Eine genaue Kalkulation stellt sicher, dass Produkte rentabel sind, ohne an Qualität zu verlieren.
Ihr gültiges Abschlusszertifikat
Dieser Kurs ist für Sie geeignet:
Angehende Lederwarendesigner: bereit, Ihre Leidenschaft in echte Produkte umzusetzen.
Modedesign-Studierende: auf der Suche nach praktischer Spezialisierung jenseits der allgemeinen Bekleidungsausbildung.
Hobby-Handwerker: Sie möchten von einfachen Projekten zu professioneller Lederarbeit übergehen.
Accessoire-Unternehmer: Aufbau einer Produktlinie / Kollektion und Bedarf an durchgängigem technischem Wissen.
Produktdesigner: Erweiterung ihrer Materialkompetenz um die Entwicklung von Lederwaren.
Berufsumsteiger: vom Handwerk angezogen und auf der Suche nach einem strukturierten, umfassenden Einstieg.
Was unsere Lernenden sagen
Ihre Kurse sind perfekt. Ich habe das Jahrespaket erworben und habe endlich die Möglichkeit, verschiedene Themen zu verfolgen, die mich interessieren, ohne die Plattform wechseln zu müssen... ich danke Ihnen für alles, was Sie tun, ich habe Sie bereits anderen Leuten empfohlen...

Mir gefällt, wie die Lektionen direkt auf den Punkt kommen und wie ich Kapitel wechseln und Inhalte überspringen kann, die ich nicht brauche.

Mir gefallen die Inhalte und die Art der Präsentation und Transkription der Videos, was den Prozess beschleunigt!

Die Plattform ist schnell und einfach zu bedienen. Die Vielfalt der Inhalte und die ergänzenden Videos helfen sehr beim Lernen.

Wichtige Qualifikationen
FAQ
Wer ist Dedika?
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