
Schmuckdesign-Kurs
Lernen Sie, professionellen Schmuck von Grund auf zu entwerfen und zu fertigen, von der Metallbearbeitung und Steinfassung bis hin zur CAD-Modellierung und Kollektionsentwicklung. Dieser Kurs vermittelt Ihnen die handwerklichen Fähigkeiten und den kreativen Rahmen, um originelle Schmuckkonzepte zum Leben zu erwecken. Egal, ob Sie ganz neu anfangen oder Ihre handwerklichen Fähigkeiten erweitern möchten – dies ist die umfassende Ausbildung, nach der Sie gesucht haben.
Was Sie lernen werden:
In diesem Kurs erwerben Sie ein umfassendes Fähigkeitsset in Schmuckdesign und -fertigung, beginnend mit Materialien, Metallen und Gestaltungsprinzipien. Sie entwickeln technische Zeichenfähigkeiten, beherrschen grundlegende Werkbanktechniken und erlernen mehrere Methoden der Steinfassung. Der Lehrplan umfasst Oberflächendekoration, Wachsschnitzen, das Wachsausschmelzverfahren und die digitale CAD-Modellierung für die Produktion. Sie beschäftigen sich zudem mit nachhaltiger Beschaffung, dem Management von Kundenaufträgen und den Grundlagen des Schmuckgeschäfts. Am Ende verfügen Sie über eine fertige Kollektion, ein professionelles Portfolio und das Wissen, Ihre Arbeit sicher zu kalkulieren und zu verkaufen.
Wie Sie praxisnah lernen Schmuckdesign-Kurs
Wie Sie üben Schmuckdesign-Kurs
Für Unternehmen, die ihr Team schulen möchten
Bei Dedika für Unternehmen enthält der Kurs Übungen und Beispiele, die auf Ihr eigenes Geschäft und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.
Kursinhalt
8 Kapitel • 40 LektionenDauer zwischen 4 und 360 Stunden (Sie entscheiden)
Kapitel 1AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGrundlagen des Schmuckdesigns
Grundlagen des Schmuckdesigns
Lektion 1 • Sicherheit und Werkstattetikette
Legt den sicheren Umgang mit Werkzeugen, Chemikalien und Wärmequellen in der Werkstatt fest. Die Einhaltung von Sicherheitsstandards schützt die Teilnehmer und bewahrt die Ausrüstung.
Lektion 2 • Edelsteine und alternative Materialien
Behandelt die Klassifizierung von Edelsteinen, organischen Materialien und nicht-traditionellen Medien. Die Teilnehmer lernen, Materialien auf ihre ästhetische und strukturelle Eignung hin zu bewerten.
Lektion 3 • Geschichte und Entwicklung des Schmucks
Verfolgt die Entwicklung des Schmucks von alten Zivilisationen bis zu zeitgenössischen Designbewegungen. Schafft einen kulturellen und ästhetischen Kontext für alle nachfolgenden Designentscheidungen.
Lektion 4 • Grundlegendes Designvokabular und Prinzipien
Stellt formale Gestaltungselemente – Linie, Form, Balance, Proportion und Rhythmus – in ihrer Anwendung auf Schmuck vor. Vermittelt die grundlegende Fachsprache, die im gesamten Kurs verwendet wird.
Lektion 5 • Einführung in Metalle und Legierungen
Bietet einen Überblick über Edel- und unedle Metalle, die im Schmuck verwendet werden, einschließlich ihrer Eigenschaften und Bearbeitbarkeit. Verbindet die Materialwahl mit der Designabsicht und Haltbarkeit.
Kapitel 2AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSchmuckzeichnen und Ideenfindung
Schmuckzeichnen und Ideenfindung
Lektion 1 • Designiteration und Kritik
Etabliert eine strukturierte Rückmeldeschleife zur Verfeinerung von Skizzen durch Peer- und Dozentenkritik. Iterationsfähigkeiten beschleunigen die professionelle Designentwicklung.
Lektion 2 • Technische Zeichnung und orthografische Ansichten
Stellt orthografische Projektionen von vorne, seitlich und oben für Schmuckstücke vor. Technische Zeichnungen kommunizieren exakte Maße und Konstruktionsdetails.
Lektion 3 • Darstellung von Metallen und Edelsteinen
Behandelt Bleistift-, Marker- und Aquarelltechniken zur realistischen Materialdarstellung. Eine präzise Darstellung hilft Kunden und Herstellern, das fertige Stück zu visualisieren.
Lektion 4 • Grundlagen des Skizzierens für Schmuck
Vermittelt Gestenzeichnung, Proportion und Perspektive speziell für kleine Objekte. Präzises Skizzieren ist das primäre Kommunikationsmittel zwischen Designer und Hersteller.
Lektion 5 • Konzeptentwicklung und Moodboards
Führt die Teilnehmer durch eine forschungsbasierte Ideenfindung mit Moodboards und Referenzsammlungen. Strukturierte Konzeptentwicklung verhindert willkürliche Designentscheidungen.
Kapitel 3AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGrundlegende Metallbearbeitungstechniken
Grundlegende Metallbearbeitungstechniken
Lektion 1 • Werkbankeinrichtung und Handwerkzeuge
Behandelt die Einrichtung der Goldschmiedewerkbank, die wesentlichen Handwerkzeuge und deren korrekten Gebrauch. Die richtige Werkzeugauswahl und -pflege wirkt sich direkt auf Präzision und Effizienz aus.
Lektion 2 • Glühen, Formen und Gestalten
Führt das Glühen zur Wiederherstellung der Verformbarkeit von Metall ein, gefolgt vom Formen über Dorne und Ambosse. Kontrolliertes Formen erzeugt gleichmäßige Kurven und dreidimensionale Formen.
Lektion 3 • Grundlagen des Lötens
Behandelt Lotauswahl, Flussmittelauftrag und Brennertechnik zum Verbinden von Metallteilen. Zuverlässige Lötverbindungen sind für die strukturelle Integrität jedes Schmuckstücks unerlässlich.
Lektion 4 • Oberflächenbehandlung und Polieren von Metallen
Lehrt die progressive abrasive Oberflächenbehandlung von grob bis fein, gefolgt vom Einsatz von Polierpasten und -scheiben. Die Qualität der Oberflächenbehandlung definiert den wahrgenommenen Wert eines Stücks.
Lektion 5 • Sägen, Aussägen und Feilen
Lehrt das präzise Metallschneiden mit der Laubsäge und das Nachbearbeiten von Kanten mit Feilen. Diese Fähigkeiten bilden die Grundlage für jede nachfolgende Fertigungstechnik im Kurs.
Kapitel 4AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenEdelstein-Fassungstechniken
Edelstein-Fassungstechniken
Lektion 1 • Krappen- und Krallenfassung
Lehrt die Herstellung und Verwendung von Krappenköpfen zum Halten facettierter Steine mit minimaler Metallabdeckung. Krappenfassungen maximieren den Lichteinfall und zeigen die Brillanz des Steins.
Lektion 2 • Zargenfassung
Behandelt die Herstellung und das Einpassen einer Edelmetallzarge, um Cabochons und facettierte Steine zu fassen. Die Zargenfassung ist die zugänglichste und vielseitigste Fassungsmethode für Anfänger.
Lektion 3 • Pavé- und Kornfassung
Behandelt Bohren, Aufschieben von Körnern und Glanzschnitt für Pavé-Steinanordnungen. Die Pavé-Fassung erfordert hohe Präzision und ist ein Kennzeichen feiner Schmuckhandwerkskunst.
Lektion 4 • Flächenbündige und Zigeunerfassung
Lehrt das bündige Einsenken von Steinen in die Metalloberfläche für eine klare, moderne Ästhetik. Flächenbündige Fassungen erfordern genaues Bohren und kontrolliertes Polieren.
Lektion 5 • Kanal- und Stegfassung
Führt das Fassen kalibrierter Steine in einem durchgehenden Kanal oder zwischen einzelnen Stegen ein. Kanalfassungen erfordern präzise Steingrößen und gleichmäßige Metallwände.
Kapitel 5AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenFertigungs- und Konstruktionsmethoden
Fertigungs- und Konstruktionsmethoden
Lektion 1 • Kettenherstellung und Verbinden
Lehrt die handgefertigte Kettenkonstruktion mit verschiedenen Gliedstilen und Verbindungsmethoden. Die Kettenherstellung entwickelt Beständigkeit, Rhythmus und Feinmotorik.
Lektion 2 • Hohlkörperkonstruktion
Lehrt die Herstellung leichter Hohlformen aus Blech und sorgfältigen Lötsequenzen. Die Hohlkonstruktion reduziert das Gewicht bei gleichbleibendem visuellem Volumen.
Lektion 3 • Scharniere, Verschlüsse und Schmuckzubehör
Behandelt die Herstellung funktionaler Scharniere, Verschlüsse und Schließen aus rohem Metall. Funktionales Schmuckzubehör muss mechanische Zuverlässigkeit mit ästhetischer Integration in Einklang bringen.
Lektion 4 • Nieten und kalte Verbindungen
Führt lötfreie Verbindungsmethoden wie Rohrnieten, Drahtnieten und Laschen ein. Kalte Verbindungen erweitern die Designmöglichkeiten und ermöglichen die Montage von Materialmix.
Lektion 5 • Rohr- und Drahtkonstruktion
Behandelt das Drahtziehen, die Formung von Rohren und deren Verwendung als strukturelle und dekorative Elemente. Draht und Rohr sind die Bausteine von Ketten, Scharnieren und Rahmen.
Kapitel 6AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenOberflächendekoration und -textur
Oberflächendekoration und -textur
Lektion 1 • Grundlagen der Galvanisierung und Galvanoformung
Führt die Galvanisierung zur Oberflächenfärbung und die Galvanoformung zum Aufbau von Metall über einem Kern ein. Beide Prozesse erweitern die Designmöglichkeiten über die traditionelle Fertigung hinaus.
Lektion 2 • Grundlagen des Emaillierens
Behandelt Zellenschmelz, Grubenschmelz und die Anwendung von Glasmemail auf Metallsubstraten. Das Emaillieren bringt Farbe und glasähnliche Oberflächen hervor, die durch reine Metallbearbeitung nicht erreichbar sind.
Lektion 3 • Gravur und Glanzschnitt
Führt die Handgravur mit Sticheln zum Einritzen dekorativer Linien und Muster ein. Die Gravur verleiht feine Details und Personalisierung, die durch andere Methoden nicht erreichbar sind.
Lektion 4 • Texturieren mit Handwerkzeugen
Behandelt Hämmern, Ziselieren, Treibarbeit und Prägen zur mechanischen Erzeugung von Oberflächentexturen. Handwerkzeugtexturen erzeugen einzigartige, nicht wiederholbare Oberflächenqualitäten.
Lektion 5 • Ätzen und chemische Patinierung
Lehrt Säureätzen für vertiefte Muster und chemische Patinierung für kontrollierte Farbeffekte. Chemische Prozesse erfordern strenge Sicherheitsprotokolle und präzises Timing.
Kapitel 7AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenDigitales Design und CAD für Schmuck
Digitales Design und CAD für Schmuck
Lektion 1 • Einführung in Schmuck-CAD-Software
Bietet einen Überblick über branchenübliche Schmuck-CAD-Plattformen und deren Kernoberflächenelemente. Das Verständnis der Softwarearchitektur beschleunigt die Kompetenz bei allen nachfolgenden Modellierungsaufgaben.
Lektion 2 • Grundlegende 3D-Modellierung für Schmuck
Behandelt die Erstellung von Grundkörpern, Boolesche Operationen und kurvenbasierte Modellierung für Ring- und Anhängerformen. Präzise 3D-Modelle verhindern kostspielige Fehler vor der physischen Produktion.
Lektion 3 • Rendering und Kundenvisualisierung
Behandelt die Anwendung von Materialien, Beleuchtung und Render-Engines zur Erzeugung fotorealistischer Schmuckbilder. Hochwertige Renderings unterstützen die Kundengenehmigung, bevor die kostspielige Produktion beginnt.
Lektion 4 • Vorbereitung der Dateien für die Produktion
Lehrt den Export von CAD-Dateien für 3D-Druck-, Guss- und CNC-Fräsworkflows. Die korrekte Dateivorbereitung verhindert Produktionsfehler und Materialverschwendung.
Lektion 5 • Edelsteinbibliotheken und Fassungsmodelle
Lehrt das Platzieren standardisierter Edelsteinmodelle und das Erstellen der Fassungsgeometrie darum. Eine präzise Steinplatzierung gewährleistet korrekte Sitzmaße für die physische Fassung.
Kapitel 8AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSchmuckkollektionen und professionelle Praxis
Schmuckkollektionen und professionelle Praxis
Lektion 1 • Kollektionspräsentation und Kritik
Die Teilnehmer präsentieren ihre fertigen Kollektionen einem Gremium zur strukturierten Kritik und professionellen Rückmeldung. Präsentationsfähigkeiten und die Fähigkeit, die Designabsicht zu artikulieren, sind wesentliche Karrierekompetenzen.
Lektion 2 • Stempelung, Standards und Ethik
Führt Konventionen zur Metallfeingehaltskennzeichnung, Standards für ethische Beschaffung und Verbraucherschutzpflichten ein. Die Einhaltung schafft Vertrauen und schützt sowohl Hersteller als auch Käufer.
Lektion 3 • Kalkulation, Preisgestaltung und Gewinnspannen
Behandelt Materialkalkulation, Arbeitsberechnung, Gemeinkostenzuweisung und Einzelhandelspreisstrategie. Eine genaue Kalkulation sichert die finanzielle Tragfähigkeit, ohne die Handwerkskunst unterzubewerten.
Lektion 4 • Gestaltung einer zusammenhängenden Kollektion
Führt die Teilnehmer durch die Definition eines Kollektionskonzepts, die Schaffung visueller Konsistenz und die Planung einer Stückvielfalt. Kohärenz verwandelt einzelne Stücke in eine marktfähige Arbeitseinheit.
Lektion 5 • Fotografie und Portfolioentwicklung
Lehrt den Aufbau der Schmuckfotografie und die Portfoliokuration für die professionelle Präsentation. Ein starkes Portfolio ist das primäre Werkzeug, um Kunden, Galerien und Presse zu gewinnen.
Ihr gültiges Abschlusszertifikat
Dieser Kurs ist für Sie geeignet:
Hobby-Handwerker: Bereit, über Bausätze hinaus zu eigenen, selbstbestimmten Schmuckarbeiten überzugehen.
Quereinsteiger: Von handwerklicher Arbeit angezogen und auf der Suche nach einer strukturierten beruflichen Grundlage.
Bildender Künstler oder Bildhauer: Möchte seine Praxis auf tragbare dreidimensionale Objekte ausweiten.
Mode- oder Textildesigner: Möchte handgefertigten Schmuck in sein Produktangebot aufnehmen.
Angehender Unternehmer: Plant die Gründung einer Schmuckmarke und benötigt eine umfassende Ausbildung.
Absolvent einer Handwerksschule: Möchte technische Lücken schließen und sein Werkbankwissen formalisieren.
Was unsere Lernenden sagen
Ihre Kurse sind perfekt. Ich habe das Jahrespaket erworben und habe endlich die Möglichkeit, verschiedene Themen zu verfolgen, die mich interessieren, ohne die Plattform wechseln zu müssen... ich danke Ihnen für alles, was Sie tun, ich habe Sie bereits anderen Leuten empfohlen...

Mir gefällt, wie die Lektionen direkt auf den Punkt kommen und wie ich Kapitel wechseln und Inhalte überspringen kann, die ich nicht brauche.

Mir gefallen die Inhalte und die Art der Präsentation und Transkription der Videos, was den Prozess beschleunigt!

Die Plattform ist schnell und einfach zu bedienen. Die Vielfalt der Inhalte und die ergänzenden Videos helfen sehr beim Lernen.

Wichtige Qualifikationen
FAQ
Wer ist Dedika?
Ist das Zertifikat in Deutschland gültig?
Sind die Kurse kostenlos?
Wie hoch ist der Arbeitsaufwand der Kurse?
Wie sind die Kurse aufgebaut?
Wie funktionieren die Kurse?
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