
UX Information Architecture Kurs
Beherrschen Sie die gesamte Disziplin der Informationsarchitektur und gestalten Sie digitale Erlebnisse, bei denen Nutzer immer das finden, was sie benötigen. Dieser Kurs führt Sie von grundlegenden Konzepten zu fortgeschrittener Strategie und behandelt Forschungsmethoden, Taxonomiedesign, Navigationssysteme und professionelle IA-Ergebnisse. Ob Sie als UX-Designer Ihr Fähigkeitsspektrum erweitern möchten oder als Praktiker bereit sind, sich zu spezialisieren – dies ist die umfassendste verfügbare IA-Ausbildung.
Was Sie lernen werden:
Sie lernen, wie Sie digitale Produkte so strukturieren, dass Inhalte auffindbar sind, die Navigation intuitiv ist und die Nutzer ihre Ziele ohne Frustration erreichen. Der Kurs behandelt Nutzerforschungsmethoden wie Card Sorting, Tree Testing und kontextuelle Untersuchungen, sodass Ihre Strukturentscheidungen auf realen Belegen basieren. Sie entwerfen Taxonomien, kontrollierte Vokabulare und Navigationssysteme sowohl für Web- als auch für mobile Anwendungen. Sie lernen zudem, Inhaltsinventuren durchzuführen, Sitemaps zu erstellen und IA-Spezifikationsdokumente zu verfassen, mit denen Entwicklungsteams arbeiten können. Fortgeschrittene Themen umfassen Suchsystemdesign, unternehmensweite IA, Barrierefreiheit, Personalisierung und den Einfluss von KI auf die Informationsarchitektur-Praxis.
Wie Sie praxisnah lernen UX Information Architecture Kurs
Wie Sie üben UX Information Architecture Kurs
Für Unternehmen, die ihr Team schulen möchten
Bei Dedika für Unternehmen enthält der Kurs Übungen und Beispiele, die auf Ihr eigenes Geschäft und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.
Kursinhalt
8 Kapitel • 38 LektionenDauer zwischen 4 und 360 Stunden (Sie entscheiden)
Kapitel 1AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenGrundlagen der Informationsarchitektur
Grundlagen der Informationsarchitektur
Lektion 1 • Kernkomponenten der IA
Behandelt die vier Kernsysteme: Organisation, Labeling, Navigation und Suche. Die Studierenden verbinden jedes System mit konkreten Nutzerergebnissen.
Lektion 2 • Mentale Modelle und Nutzerkognition
Erläutert, wie Nutzer Erwartungen an Informationsräume bilden. Verbindet Prinzipien der kognitiven Psychologie direkt mit IA-Entscheidungen.
Lektion 3 • Definition der Informationsarchitektur
Legt fest, was IA ist, ihre historischen Wurzeln und ihren Umfang innerhalb digitaler Produkte. Verankert alle nachfolgenden Techniken in einem gemeinsamen Fachvokabular.
Lektion 4 • IA-Lieferobjekte und Artefakte
Stellt die wichtigsten Ergebnisse vor, die ein IA-Praktiker produziert. Die Studierenden erkennen, welches Artefakt zu jeder Projektphase passt.
Kapitel 2AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenNutzerforschung für IA
Nutzerforschung für IA
Lektion 1 • Kontextuelle Untersuchung und Interviews
Sammelt naturalistische Daten darüber, wie Nutzer in realen Umgebungen Informationen suchen und nutzen. Die Ergebnisse offenbaren unerfüllte Bedürfnisse, die in Umfragen unsichtbar bleiben.
Lektion 2 • Synthese von Forschung zu IA-Erkenntnissen
Wandelt rohe Forschungsdaten in umsetzbare strukturelle Empfehlungen um. Schließt die Lücke zwischen Nutzerdaten und Designentscheidungen.
Lektion 3 • Card-Sorting-Techniken
Lehrt offenes, geschlossenes und hybrides Card Sorting, um die mentalen Modelle der Nutzer aufzudecken. Die Ergebnisse fließen direkt in das Kategorie- und Label-Design ein.
Lektion 4 • Forschungsplanung für IA-Projekte
Formuliert Forschungsziele anhand struktureller Fragen und nicht allein anhand der Usability. Lehrt die Eingrenzung des Umfangs, die Rekrutierung und die Auswahl geeigneter Methoden.
Lektion 5 • Tree-Testing-Methoden
Validiert vorgeschlagene Hierarchien, bevor das visuelle Design beginnt. Die Studierenden lernen, Aufgaben zu entwerfen, Tests durchzuführen und Erfolgsmetriken zu interpretieren.
Kapitel 3AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenInhaltsinventar und -audit
Inhaltsinventar und -audit
Lektion 1 • Priorisierung von Inhalten für die Neugestaltung
Wendet geschäftliche und nutzerbezogene Kriterien an, um Inhalte für Migration, Überarbeitung oder Entfernung zu bewerten. Erstellt eine entscheidungsreife Inhaltsmatrix.
Lektion 2 • Durchführung des Inhaltsaudits
Bewertet Inhalte anhand von Qualitäts-, Genauigkeits- und Strukturkriterien. Die Auditergebnisse decken Redundanz, Lücken und falsch platzierte Inhalte auf.
Lektion 3 • Grundlagen der Inhaltsmodellierung
Führt strukturierte Inhaltsmodelle ein, die Inhalt von Darstellung trennen. Modelle ermöglichen eine konsistente Wiederverwendung über Kanäle und Geräte hinweg.
Lektion 4 • Planung eines Inhaltsinventars
Definiert Umfang, Werkzeuge und Datenfelder, bevor die Katalogisierung beginnt. Ein gut eingegrenztes Inventar verhindert vergeudeten Aufwand für irrelevante Inhalte.
Kapitel 4AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenTaxonomie- und Klassifikationsdesign
Taxonomie- und Klassifikationsdesign
Lektion 1 • Tagging und Folksonomy-Systeme
Stellt kontrollierte Taxonomien nutzergeneriertem Tagging und hybriden Ansätzen gegenüber. Die Studierenden bewerten, wann Folksonomien Mehrwert schaffen und wann sie Rauschen verursachen.
Lektion 2 • Taxonomie-Pflege und -Governance
Etabliert Prozesse, um Taxonomien bei der Weiterentwicklung von Inhalten akkurat zu halten. Governance verhindert Vokabularverschiebung und strukturellen Verfall im Laufe der Zeit.
Lektion 3 • Aufbau kontrollierter Vokabulare
Lehrt die Auswahl von Begriffen, Synonymverwaltung und Regeln für bevorzugte Begriffe. Ein kontrolliertes Vokabular gewährleistet eine konsistente Kennzeichnung im gesamten System.
Lektion 4 • Hierarchisches Taxonomie-Design
Konstruiert Eltern-Kind-Hierarchien, die die mentalen Modelle der Nutzer und Inhaltsbeziehungen widerspiegeln. Kompromisse zwischen Tiefe und Breite werden anhand realer Beispiele analysiert.
Lektion 5 • Grundlagen der Klassifikationsschemata
Behandelt exakte, ambigue und hybride Klassifikationsansätze und ihre Kompromisse. Die Wahl des richtigen Schemas ist die erste strukturelle Entscheidung beim Taxonomie-Design.
Kapitel 5AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenNavigationsdesign und Wegfindung
Navigationsdesign und Wegfindung
Lektion 1 • Hierarchische und flache Navigationsmodelle
Vergleicht hierarchische, Hub-and-Spoke- und flache Navigationsarchitekturen. Untersucht werden Kompromisse bei Tiefe, Auffindbarkeit und Wartung.
Lektion 2 • Typen von Navigationssystemen
Gibt einen Überblick über globale, lokale, kontextbezogene und ergänzende Navigationsmuster. Das Verständnis jedes Typs ermöglicht die angemessene Auswahl für unterschiedliche Inhaltskontexte.
Lektion 3 • Kennzeichnung von Navigationselementen
Wendet Prinzipien der Kennzeichnung auf Navigationslinks, Überschriften und Handlungsaufforderungen an. Klare Bezeichnungen reduzieren die kognitive Belastung und verbessern die Aufgabenerfüllungsrate.
Lektion 4 • Mobile und responsive Navigationsmuster
Passt Navigationsstrukturen für kleine Bildschirme und Touch-Interaktionen an. Die Studierenden bewerten Hamburger-Menüs, Tab-Leisten und progressive Offenlegungsmuster.
Lektion 5 • Wegfindungshinweise und Orientierung
Entwirft visuelle und strukturelle Hinweise, die Nutzern zeigen, wo sie sich befinden und wohin sie gehen können. Effektive Wegfindung reduziert Orientierungslosigkeit in großen Informationsräumen.
Kapitel 6AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSuchsystemdesign
Suchsystemdesign
Lektion 1 • Facettensuche und Filterung
Entwirft facettierte Navigation, die es Nutzern ermöglicht, Ergebnisse nach mehreren Attributen einzugrenzen. Auswahl und Anordnung der Facetten sind direkt mit dem Taxonomie-Design verknüpft.
Lektion 2 • Design der Suchoberfläche
Behandelt die Platzierung des Suchfelds, Autovervollständigung und das Layout der Ergebnisseite. Entscheidungen zur Oberfläche beeinflussen direkt, ob Nutzer dem Suchsystem vertrauen und es nutzen.
Lektion 3 • Suchrelevanz und Ranking
Führt Relevanzoptimierung, Boosting und Synonymbehandlung für Suchmaschinen ein. Die Studierenden lernen, mit Entwicklern bei der Relevanzkonfiguration zusammenzuarbeiten.
Lektion 4 • Suchverhalten und Anfragetypen
Analysiert Suchverhalten wie Known-Item, exploratives und Wiederfinden. Das Verständnis der Suchintention bestimmt jede nachfolgende Suchdesign-Entscheidung.
Lektion 5 • Messung und Verbesserung der Suche
Etabliert KPIs für die Suchqualität und iterative Verbesserungsprozesse. Kontinuierliche Messung verhindert die Verschlechterung der Suche bei wachsendem Inhalt.
Kapitel 7AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenSitemaps, Wireframes und IA-Dokumentation
Sitemaps, Wireframes und IA-Dokumentation
Lektion 1 • Versionskontrolle und Pflege der Dokumentation
Etabliert Verfahren, um IA-Dokumente über Projektiterationen hinweg aktuell zu halten. Veraltete Dokumentation verursacht kostspielige Fehlabstimmungen zwischen Design und Entwicklung.
Lektion 2 • Low-Fidelity-Wireframing für IA
Erstellt strukturelle Wireframes, die Layout und Inhaltspriorität ohne visuelles Design vermitteln. Wireframes testen in dieser Phase die Struktur, nicht die Ästhetik.
Lektion 3 • IA-Spezifikationsdokumente
Erstellt schriftliche Spezifikationen, die die visuellen Lieferobjekte begleiten. Spezifikationen verhindern Fehlinterpretationen während der Entwicklung und dienen als Projektdokumentation.
Lektion 4 • Nutzerfluss- und Aufgabenflussdiagramme
Kartiert Nutzerpfade durch Aufgaben, um Entscheidungspunkte und Sackgassen aufzudecken. Flüsse ergänzen Sitemaps, indem sie Bewegung statt statischer Struktur zeigen.
Lektion 5 • Sitemap-Erstellung und Notation
Lehrt die standardisierte Sitemap-Notation, Seitennummerierung und Hierarchiedarstellung. Eine gut strukturierte Sitemap ist das primäre Kommunikationswerkzeug zwischen IA und Entwicklung.
Kapitel 8AusblendenDetails ausblendenDetails anzeigenIA-Strategie und Evaluation
IA-Strategie und Evaluation
Lektion 1 • IA-Roadmap und Iterationsplanung
Übersetzt Evaluationsergebnisse in eine priorisierte, phasenweise Verbesserungs-Roadmap. Roadmaps stimmen die IA-Arbeit mit Produktveröffentlichungszyklen und Ressourcenbeschränkungen ab.
Lektion 2 • Ausrichtung der IA an Geschäftszielen
Verbindet strukturelle Entscheidungen mit messbaren Geschäftsergebnissen wie Conversion und Bindung. Die IA-Strategie muss in geschäftlichen Begriffen gerechtfertigt werden, um organisatorische Unterstützung zu gewinnen.
Lektion 3 • Analytikgesteuerte IA-Evaluation
Nutzt Verhaltensanalytik, um Navigationsfehler und Inhaltslücken im großen Maßstab zu identifizieren. Quantitative Daten ergänzen qualitative Tests für ein vollständiges Bild.
Lektion 4 • Usability-Testing für IA
Entwirft moderierte und unmoderierte Tests mit Fokus auf Navigations- und Auffindbarkeitsaufgaben. Testergebnisse liefern Evidenz für strukturelle Änderungen und die Unterstützung durch Stakeholder.
Lektion 5 • Heuristische Evaluation von IA
Wendet IA-spezifische Heuristiken an, um bestehende Strukturen ohne Nutzertests zu überprüfen. Die Expertenevaluation identifiziert kritische Probleme schnell und kostengünstig.
Ihr gültiges Abschlusszertifikat
Dieser Kurs ist für Sie geeignet:
UX-Designer: bereit, über visuelle Entscheidungen hinaus zu struktureller Problemlösung überzugehen.
Content-Strategin/Content-Stratege: benötigt ein durchdachtes Rahmenwerk, um umfangreiche Inhaltsökosysteme zu strukturieren.
Produktmanager: Sie möchten gemeinsam mit Designteams fundierte strukturelle Entscheidungen treffen.
Quereinsteiger: Wechsel in den UX-Bereich aus Bereichen wie Bibliothekswissenschaft oder technischem Schreiben.
Webentwickler: Sie möchten die strukturelle Logik hinter den von ihnen erstellten Benutzeroberflächen verstehen.
UX-Forscher: bestrebt, Nutzererkenntnisse direkt mit der Navigations- und Taxonomiegestaltung zu verknüpfen.
Was unsere Lernenden sagen
Ihre Kurse sind perfekt. Ich habe das Jahrespaket erworben und habe endlich die Möglichkeit, verschiedene Themen zu verfolgen, die mich interessieren, ohne die Plattform wechseln zu müssen... ich danke Ihnen für alles, was Sie tun, ich habe Sie bereits anderen Leuten empfohlen...

Mir gefällt, wie die Lektionen direkt auf den Punkt kommen und wie ich Kapitel wechseln und Inhalte überspringen kann, die ich nicht brauche.

Mir gefallen die Inhalte und die Art der Präsentation und Transkription der Videos, was den Prozess beschleunigt!

Die Plattform ist schnell und einfach zu bedienen. Die Vielfalt der Inhalte und die ergänzenden Videos helfen sehr beim Lernen.

Wichtige Qualifikationen
FAQ
Wer ist Dedika?
Ist das Zertifikat in Deutschland gültig?
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